Karon Beach

Karon Beach

Gleich vorab, der Karon Beach gehört nicht zu meinen persönlichen Favoriten, heißt aber nicht, dass ihn damit verteufele. Der Strand ist ca. 3 km lang und verläuft geradlinig, er ist ziemlich breit und man kann gut spazieren gehen. Das Wasser ist sauber und gelegentlich sind schöne Wellen. In der Nähe des Kreisels lassen sich die meisten Besucher nieder, wenn man etwas länger läuft, findet man auch ruhigere Ecken.

Mein Mann war begeistert vom Karon Beach, der hat gern Trubel um sich. Ich selbst mag eher diese kleinen Strände (Nai Yang Beach), die noch vom Massentourismus verschont geblieben sind und hoffentlich auch noch lang so bleiben.

Kreisel Karon Beach

Schattige Plätze sind eher selten, wir hatten Glück und haben neben so einem Massageladen direkt am Strand immer für einen Tag im voraus bezahlt, war eine schöne Ecke, luftig, die Palmen als Sonnenschutz und man hatte alles im Blick. Toiletten, Duschen und Mülleimer sind dort rar gesät. Für Liegen mit Schirm zahlt man ca. 200 Baht am Tag.

Karon Beach schattiges Plätzchen

Karon Beach

Karon Beach

Karon Beach schattiges Plätzchen

Big Buddha

Bei guter Sicht könnt ihr vom Wasser aus sogar den Big Buddha sehen. Man kann eine geführte Tour buchen, selbst fahren, oder sich ein Taxi mit Fahrer mieten. Mein Mann möchte zwar immer einen Roller mieten, aber wenn ich mir den Verkehr ansehe, bin ich da raus. Ständig sieht man Urlauber mit Schürfwunden, Krücken oder Gipsarmen, ne, muss ich im Urlaub nicht unbedingt haben. Ein Taxi ist da sicherer.

Es sind ja nur ca. 16 km, auf dem Weg dorthin gibt es immer wieder schöne Ecken, an denen ihr Pause machen könnt. Tücher, mit denen man sich bedecken kann, erhaltet ihr kostenlos. Da der Buddha nur aus Spendengeldern finanziert wurde und natürlich auch weiterhin Geld kostet, werden kleine Spenden gern entgegengenommen. Ihr könnt kleine Marmortafeln kaufen und beschriften, diese werden dann mit verbaut.

Big Buddha Phuket

Karon und Karon Beach ist fest in russischer Hand, ich weiß nicht, ob das immer schon so war, oder die letzten Jahre zugenommen hat, aber egal wo man lang läuft, man hört nur die russische Sprache, die Thais haben sich natürlich darauf eingestellt. Speisekarten, Infos zu Touren, Schilder an kleinen Läden, alles ist in Russisch zu lesen. Man kommt sich als Deutsche gelegentlich schon fast einsam vor und freut sich, wenn man endlich mal „schwäbisches Gemecker“ über die zu hohen Preise hört.

Parallel zum Strand verläuft eine stark befahrene Straße, die man überqueren muss, wenn man eventuell etwas essen oder trinken möchte. Die Auswahl ist groß, zumindest in der Nähe des Kreisverkehrs. Das Angebot ist natürlich auf die Touristen abgestimmt, d.h. man bekommt alles von Pizza, über Schnitzel, Pommes und diesem ganzen Einheitsbrei. Bei der Masse an täglichen Touristen ist das sicherlich nicht anders zu bewerkstelligen.

Beachhopping

Wer möchte, kann für sehr kleines Geld mit dem „Phuket Smart Bus“ von Strand zu Strand fahren, der Bus fährt auch vom Flughafen Phuket nach Rawai und wieder zurück. In Karon hält er immer direkt am Kreisverkehr, von dort könnt ihr nach Kata, Kamala und Patong.

Und dann gibt es da noch den „Blue Bus“, das ist so eine alte Holzpritsche, mit der ihr von Karon aus nach Phuket Town fahren könnt, er hält am Tempelmarkt in Karon und eine Fahrt kostet nur 40 Baht. Der Bus hat keine Fensterscheiben und wenn man ihn das erste mal sieht, weiß man nicht so recht, ob man nun einsteigen will oder nicht. Macht aber Spaß.

Empfehlungen

Hier habe ich noch ein paar kurze Videos für euch. Am Tempelmarkt könnt ihr zweimal wöchentlich (Dienstag und Freitag) sehr gut essen, ist meist ziemlich voll. Im Baan Chom View Restaurant warten wunderschöne Sonnenuntergänge auf euch, aber es gibt da generell so viel anzusehen oder auszuprobieren, dass auf keinen Fall Langeweile aufkommt.

Unterkünfte (strandnah)

Karon Homes wird von Andrew verwaltet. Er spricht vier Sprachen, Deutsch, Russisch, Englisch und Thai, solltet ihr also im Urlaub diverse Verständigungsschwierigkeiten haben, wird er euch unterstützen.  Unsere Bungalownachbarin hatte Sorgen um ihren Sohn, der hohes Fieber hatte. Ein Anruf und schon kam Andrew als rettender Engel bzw. hat er ein Taxi in das nächste Krankenhaus organisiert und sich um alles weitere gekümmert. 
Er gibt Empfehlungen für Restaurants und bei einigen bekommt ihr auch Prozente, wenn ihr dort einkehrt. Tipps zu Ausflügen, wie ihr am besten von A nach B kommt usw., fragt ihn einfach, er wohnt seit Jahren dort. Eine Abholung vom Flughafen durch ihn ist ebenfalls möglich. Ein Fitnessstudio und eine Rollervermietung hat er auch, seine Gäste können von 09:00 Uhr bis 21:00 Uhr kostenfrei dort trainieren. Die Lage der Unterkunft (Bungalow) ist optimal, von dort benötigt ihr nur fünf Minuten bis zum Strand. Es ist immer eine Erholung für die Ohren, wenn man an der Hauptstraße abbiegt und Richtung Bungalow geht. 
Auf der Terrasse kann man in Ruhe sitzen und was auch immer tun. Im Bungalow findet ihr alles. Ihr könntet kochen, aber wer macht das in Thailand? Wenn ihr im Urlaub nicht auf deutsche Brötchen verzichten wollt, gibt es auch dafür eine Lösung. Andrew besorgt euch alles von einer deutschen Bäckerei, läuft ganz easy über WhatsApp, also überhaupt kein Problem. Der Bungalow ist sauber, die Betten bequem.

*(Affiliatelink/Werbelink) Für euch entsteht bei einer Buchung über den Link kein Nachteil, ich darf mich über eine kleine Provision freuen.

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