Maritim Seehotel Timmendorfer Strand

Maritim Seehotel Timmendorfer Strand

Da wir mal wieder an den Timmendorfer Strand wollten und keine große Lust hatten, am Abend des gleichen Tages wieder zurück nach Hause zu fahren, haben wir uns für eine Nacht im Maritim eingebucht.

Ich wusste, dass mich kein Neubau erwartet, für mich war in erster Linie die Lage wichtig. Das Hotel feiert bald seinen 50. Geburtstag und ist schon dabei zu renovieren, aber das dauert eben seine Zeit. Die Penthouse-Etage, das Gourmetrestaurant „Orangerie“, die Lounge, die Eingangshalle und der Spa Bereich wurden bereits renoviert.

Das Hotel ist nicht wirklich preisgünstig und bei diesen recht happigen Übernachtungskosten erwarten die Gäste natürlich auch moderne Zimmer.

Anreise

Wir sind schon gegen 12:00 Uhr vor Ort gewesen und wollten eigentlich nur das Gepäck los werden und einen Platz in der Tiefgarage ergattern. Erstaunlicherweise hat uns der nette junge Mann an der Rezeption gesagt, dass unser Zimmer bereits frei bzw. geputzt wäre. Super, also schnell in die Tiefgarage, Platz suchen, einchecken und Zimmer beziehen.

Die winzigen Buchten in der Tiefgarage sind sicherlich für die damaligen Autos ausreichend gewesen, heute ist das anders. Alle Buchten waren mit einem „Reserviert“ gekennzeichnet und eigentlich wollten wir schon wieder raus fahren, als ich zufällig gesehen habe, dass unter dem „Reserviert“ das An- und Abreisedatum steht. Hier wäre ein Hinweis der Rezeption schön gewesen, wir haben auch andere Gäste gesehen, die fluchend an den „Reserviert“ Schildern vorbei gefahren sind. Mein Mann hat sich dann da rein gequetscht, ich hätte das nur mit diversen Schäden an anderen Autos hinbekommen. Wer seine Versicherung nicht unbedingt belasten möchte, kann seinen Autoschlüssel auch gern an der Rezeption abgeben, die Mitarbeiter parken das Auto dann selbst ein. Hotelgäste zahlen pro Nacht 15 EUR, wer das nicht möchte, kann in ca. 5 Gehminuten auf den Großparkplatz am ETC ausweichen. Dort parkt man kostenlos.

Aus der Tiefgarage kommt man mit einem Fahrstuhl direkt an die Rezeption.

Lobby

Die Lobby ist recht groß und es herrscht ziemlich viel Betrieb, was wohl auch an den beiden Fahrstühlen liegt, die leider sehr lang unterwegs sind. Ständig stehen dort kleine Ansammlungen von Menschen, die genervt nach oben schauen, wann die Dinger endlich mal unten sind. Aber das sind nun mal Gegebenheiten, die man nicht ändern kann.

Kategorien

Das Hotel hat 241 Zimmer, die sich über insgesamt 10 Etagen verteilen.

  • Classic Zimmer
  • Comfort Zimmer
  • Superior Zimmer (unser Zimmer in der 9. Etage)
  • SuperiorPlus Eckzimmer
  • Penthouses
Je nach Kategorie sieht man vom Balkon entweder auf den Kurpark oder direkt auf die Ostsee und die Lübecker Bucht. Falls ihr allergisch auf Hundehaare reagiert, habt ihr die Möglichkeit eine hundefreie Etage zu wählen, sofern dort Zimmer verfügbar sind.

Unser Zimmer

Wir hatten uns für ein Superior Zimmer entschieden, im Zimmer selbst war noch sehr viel älteres Holz verbaut, aber es war sauber und der Blick vom Balkon wirklich einmalig. Die Fugen im Bad könnte man mal erneuern und die Farbkleckse auf der gläsernen Balkonverglasung gehören auch nicht dort hin. Das kostet nicht wirklich viel Geld und ist eigentlich schnell erledigt. Den traumhaften Sonnenaufgang vom Balkon habe ich in einem Video festgehalten.

Langjährige Stammgäste werden dort gehegt und gepflegt, was diese hoffentlich auch zu schätzen wissen. Sie werden namentlich angesprochen und in lange Gespräche verwickelt. Manchmal zu lang für die, die auch etwas möchten. Aber man hat ja Urlaub und damit auch Zeit.

Udo Lindenberg

Fast direkt vor dem Hotel steht eine lebensgroße Kopie von Udo Lindenberg. Ein ziemlich großes Dankeschön dafür, dass er seit Jahren seine Touren gemeinsam mit dem Panikorchester am Timmendorfer Strand vorbereitet. Die öffentliche Generalprobe ist den Fans bekannt und hat mittlerweile schon Kultstatus erreicht. Ich würde die mir auch nicht entgehen lassen.

Udo Lindenberg

Spa, Pool, etc.

Zum Spa kann ich euch nichts sagen, wie fast immer, war ich nicht dort. Das Hotel verfügt über einen 3.000 qm großen Wellnesstempel. Es gibt einen Innen- und Außenpool, beide mit Meerwasser befüllt. Von der Windjammerbar kann man durch die Luken die „Badenden“ beobachten. Wer nicht die ganze Zeit faulenzen möchte, kann Wassergymnastik machen, Yoga, Walken oder Golf spielen. 

Katja von Spaness war auch dort und hat einiges über den Spa zu berichten. Schaut mal rein.

Verpflegung

Das Frühstück ist sehr gut, wir waren auch recht früh schon auf, so dass wir uns die Plätze noch aussuchen konnten. Es gab Gebäck, eine Wurst- und Käseauswahl, Salate, Fisch, diverse Molkereiprodukte, Obst und Gemüse, kleine warmen Speisen, die „Gesund Ecke“ und eine Eier-Station, an der ein Mitarbeiter Rühr- oder Spiegeleier auf Bestellung frisch zubereitet hat. Natürlich frischen Kaffee (kein Automatenkaffee) Tee, Säfte und Sekt. Ich fand die Auswahl mehr als ausreichend und sehr gut.

Das Maritim hat noch weitere Restaurants, unter anderem auch das Feinschmeckern wohl bekannte Gourmet-Restaurant „Orangerie“, dort kocht Sternekoch Lutz Niemann. Ich kann euch nichts dazu sagen, ich esse auch gern und gut, aber so etwas ist mir persönlich immer zu nobel, ich komme mir dort fehl am Platz vor und mein Mann würde die ganze Zeit meckern, weil es nichts „gscheites“ zu essen gibt.

Lage

Da das Hotel wirklich direkt am Strand ist, muss man nichts näheres dazu sagen, mehr geht nicht.  In meinem Post über den Timmendorfer Strand könnt ihr euch ein paar Bildchen und einen kurzen Film ansehen.

Timmendorfer Strand

Daten

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