Ghost Tower Bangkok

Sathorn Unique Tower oder Ghost Tower Bangkok

Eigentlich heißt er Sathorn Unique Tower, aber das fast 185 Meter hohe Gebäude wird mittlerweile weltweit als Ghost-Tower bezeichnet. 1990 begonnen und 1997 aufgrund der Finanzkrise gestoppt, nur der Rohbau aller 49 Stockwerke wurde fertig gestellt.

Bitte liebe Kinder/Backpacker nicht nachmachen, aber wie das immer bei einigen Unbelehrbaren so ist, je gefährlicher desto besser. Die Adrenalin Junkies versuchen weiterhin trotz Verboten dort hinein und hoch zu kommen. Der „Ghost Tower Bangkok“ wird rundum bewacht. Früher konnte man den Wachmännern ein bisschen Geld geben und dann haben die weg gesehen. Die Polizei lässt sich in regelmäßigen Abständen am „Ghost Tower Bangkok“ blicken. Wenn man sich heimlich auf das Gelände schleicht, muss man mit auf das Revier und dann wird es richtig teuer. Das Gebäude ist baufällig und einsturzgefährdet, es gibt keine Geländer, nichts ist gesichert. Überall liegt Müll und Schutt auf dem Boden, man sieht nicht, ob eventuell Löcher darunter sind. Alles ist total verstaubt. Alte Baumaschinen, kaputte Toiletten, von der Decke hängende Kabel und flackernde Glühbirnen runden das Bild ab.

Ich glaube, es wurde auch ein Horrorfilm in diesem gruseligen Ding gedreht. Passend dazu gibt es das Gerücht, dass der Tower auf dem Gelände eines ehemaligen Friedhofs erbaut wurde. Der thailändische Architekt saß in Haft, weil er angeblich den Präsidenten des Obersten Gerichtshofs in Thailand ermorden wollte. 2014 hat sich ein Backpacker dort das Leben genommen. Das ist doch schon mehr als schlechtes Karma, oder? Allerdings soll der Ausblick unvergesslich sein. Es hat schon was in diesem hohen fast vergammelten Gebäude zu stehen und Bangkok unter sich zu haben. Der Chao Phraya Fluss schlängelt sich tief unter einem durch diese riesige Stadt und es gibt genug Verrückte, die für ein „Selfie“ und dementsprechende Likes alles machen. Für uns vernünftige, gereifte und in sich ruhende Mittfünfziger kommt das natürlich nicht in Frage. Wir sehen uns lieber die Nachtmärkte, oder den Flugzeugfriedhof an.

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